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WebsiteBros150211STRÖER BROS.

Die Brüder Hans P. Ströer und Ernst Ströer, Komponisten, Arrangeure, Musiker, Musikproduzenten, Autoren und Projektentwickler aus München, sind musikalische Grenzgänger.

Als Produzenten, Arrangeure und Musiker wirkten sie an sämtlichen Platten von Udo Lindenberg zwischen 1985 und 1998 mit. Hervorzuheben sind die Alben "Hermine“, auf dem Marlene Dietrich Prologe zu den Werken von Friedrich Hollaender sprach (Marlenes letzte Tonaufnahme), und das Album "Belcanto“ mit Orchesterfassungen, gespielt vom Deutschen Filmorchester Babelsberg. Auch die Hits "Hinter ´m Horizont geht´s weiter“, "Ein Herz kann man nicht reparieren“ und "Du liebst mich überhaupt nicht mehr“ zählen zu ihren Produktionen. Für ihre Arbeit als Producer erhielten Ströer Bros. mehrere Goldene Schallplatten.

Als Komponisten schufen die Ströers seit 1984 im In- und Ausland über 150 Film- und Fernsehmusiken für international preisgekrönte Filme. Darunter die US-Kultserie "Berlin Break“ von Wolfgang Petersen für Columbia-Tristar, sowie sämtliche Filme von Horst Königstein und Heinrich Breloer.

Mit "Die Manns - ein Jahrhundertroman“ mit Armin Mueller-Stahl wurde im Jahr 2002 nach 17 Jahren erstmals wieder eine deutsche TV-Produktion mit dem begehrten amerikanischen "Fernseh-Oscar“, dem International-Emmy-Award ausgezeichnet. Die Filmmusik gewann außerdem den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Fernsehereignis des Jahres“.

2009 gewinnt Hans P. Ströer den Roma Fiction Fest Prize für die beste Filmmusik für DIE BUDDENBROOKS.

Als Jazz-Rock-Musiker mit Volker Kriegel, Klaus Doldinger und anderen gehören Ströer Bros. seit Jahrzehnten zu den Besten dieses Fachs. Auf Tourneen durch Deutschland, Europa, Afrika, Südost-Asien, Brasilien, Japan und Indien sowie auf allen wichtigen internationalen Jazzfestivals spielten sie weit über 2000 Konzerte und erhielten unter anderem den Deutschen Schallplattenpreis.

Als Studiomusiker begleiteten sie internationale Stars wie Sting, Falco, Andreas Vollenweider, Donna Summer, Gilbert Becaud und Amanda Lear auf zahlreichen Platten und Top-Ten-Hits.

Für ihre eigenen Konzeptalben "Fluchtweg Madagaskar“ und "Nomaden“ wurden sie mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Aus Tagebuchtexten des New Yorker Tänzers und Philosophen Howard Fine, Filmmusikelementen und treibenden Rythmen komponierten sie Songs und verbanden sie zu einem furiosen akustischen Roadmovie über Auswanderungsphantasien, Heimatlosigkeit und Verpflanzung. In einer minimalistischen Inszenierung brachten sie das Programm in Deutschland und Süd-Ost-Asien auf die Bühne.

Von ihren Bühnenmusiken sind besonders hervorzuheben "Jeux de Femmes“ (1985) mit Leslie Caron, von Zanussi und Zebrowski in der Produktion von Giorgio Strehlers Theatre de l´Europe in Paris unter Regie von Henning Brockhaus, "Mein Jahrhundert“ (2000) von Günter Grass in der Produktion des Thalia Theaters in Hamburg unter Regie von Horst Königstein, sowie zahlreiche weitere Inszenierungen von Elke Lang, Ulrich Waller, Hans Gratzer, K.D. Schmidt u.a.. am TAT in Frankfurt, auf Kampnagel, am Schauspielhaus und an den Kammerspielen in Hamburg, am Schillertheater in Berlin, am Piccolo Theatro in Mailand, in Wien, Basel, Mannheim, München und weiteren Orten.

Im Jahr 1988 gab die maßgeblich von den Ströer-Brüdern konzipierte "German KunstDisco Seoul“, aus der heutige Stars wie "WestBam“ hervorgingen, eine Initial-Zündung für die rasante Entwicklung der deutschen Hip-Hop-, House-und Dance-Music-Szene. Im Auftrag des Goethe-Instituts übernahmen die Ströers die künstlerische Leitung des Musik-, Video- und Live-Programms für diesen außergewöhnlichen Offiziellen Deutschen Kulturbeitrag zu den Olympischen Sommerspielen in Südkorea.

2008 erschien im Schott Verlag Ihr Buch "Das MusikHörBuch - Vom passiven zum aktiven Hörgenuss".

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